• Ramona

Warum Yoga das Krafttraining effizienter macht

Regelmässiges Yoga verbessert die Beweglichkeit und Mobilität, baut Stresshormone ab und korrigiert Fehlhaltungen. Yoga schult das Körperbewusstsein, innere Wahrnehmung und Gleichgewicht. Die Vorstellung, dass Yoga nur für dünne, hyperflexible Frauen ist, ist total überholt. Die gesundheitlichen Vorteile von Yoga sind wissenschaftlich erwiesen. Yoga ist für jedermann. 





Keine Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören für viele Menschen zum Alltag dazu. Die Ursachen sind sehr unterschiedlichen, Bewegungsmangel und Fehlbelastung gehören zu den häufigsten. Der erwachsene Rücken kann sich nicht selber mit Nährstoffen versorgen, er erhält Sauerstoff und Nährstoffe durch die benachbarten Muskeln. Dies kann nur passieren, wenn sich die Wirbelsäule bewegt. Und zwar nicht nur nach vorne oder nach hinten, sondern eben auch auf die Seite oder in Drehungen. Ein gesunder Rücken braucht deshalb tägliche Aufmerksamkeit und viel Pflege. Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, ohne körperlichen Ausgleich, wird früher oder später unter Rückenschmerzen leiden. Und wer im Fitnessstudio die Gewichte falsch oder mit einem krummen Rücken stemmt, wird ebenfalls unter Schmerzen leiden. Eine schwache Tiefenmuskulatur des Rumpfes kann und führt häufig zu Rückenschmerzen. Yoga stärkt, durch lange statische Haltungen (bspw. Plank, Krieger 3, Halbmond und Boot), die Tiefenmuskulatur. Wer an einer schwachen Tiefenmuskulatur leidet, wird auch automatisch falsch im Krafttraining trainieren. Die Kraft aus der ‚Tiefe‘ ist wiederum die Grundlage für den erfolgreichen Muskelaufbau mit Gewichten.


Full Range of motion

Ein weiterer positiver Nebeneffekt, der im Kraftsport gebraucht wird, ist die Mobilität. Ob wir Kreuzheben, Kniebeugen oder Ausfallschritte machen, wir brauchen eine gewisse Beweglichkeit der Gelenke. Eine hohe Mobilität führt dazu, dass effektiver trainiert werden kann und der sogenannte „Full range of motion“ erreicht wird. Dieser „Full range of motion“ wird benötigt, um den Muskeln optimale Reize zu setzen, das Zusammenspiel von Muskelketten (intermuskulär) bei komplexen Bewegungen zu fördern und eine gesunde Ausprägung zu gewährleisten. Yoga führt also durch verschiedene und ungewohnte Übung zu einer hohen Mobilität in den Gelenken (bspw. Balance-Haltungen, Hüftöffner wie Pigeon Pose, Schulteröffner wie Dhanurasana usw.). Ein Beispiel: Die tiefe Kniebeuge spricht deutlich mehr Muskelfasern an als eine, die bereits im 90-Grad-Winkel in den Kniegelenken endet. Wer nicht ganz bis nach unten kommt, sollte dringend mal einen Abstecher in unsere Yogastunden machen.


Erfolgszutat Entspannung

Muskeln brauchen Ruhe um zu wachsen, das weiss jeder Kraftsportler. An solchen Ruhetagen ist Yoga eine optimale Alternative, um die Muskeln zu dehnen und den Körper sowie Geist zu entspannen. Dehnen steigert die Leistungsfähigkeit der Muskeln und sie werden langsamer müder. Demnach bietet sich Yoga auch bei Ausdauersportarten als zusätzliche Ergänzung zum eigentlichen Training an. Yoga stärkt auch die Körperwahrnehmung, welche beim gezielten Krafttraining und selbst im Alltag unabdingbar sein sollte.



Yoga-Übungen für Kraftsportler


Hüftöffner

- Tiefe Hocke (Malasana)

- Pigeon Pose (siehe Bild oben)

- Deep Lunge


Brustöffner

- Cobra

- Eagle Arms

- Der Bogen (Dhanurasana)


Rückenübungen

- Downward Facing Dog

- Cat-Cow

- Childs Pose

- Triangle Pose

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