• Ramona

Twists im Yoga - Die Benefits

Aktualisiert: 6. Mai 2019


DREHHALTUNGEN IM YOGA

Die "Twists" im Yoga sind eine der Asana-Übungen mit den beeindruckendsten Wirkungen für die physische Gesundheit des Körpers.


90% aller Rückenschmerzen entstammen aus Bewegungsmangel. Der erwachsene Rücken kann sich nicht selbst mit Nährstoffen versorgen, er erhält Sauerstoff und Nährstoffe durch die benachbarten Muskeln.


Dies kann nur passieren, wenn sich die Wirbelsäule bewegt. Und zwar nicht nur nach vorne oder nach hinten, sondern eben auch auf die Seite oder in Drehungen. Ein gesunder Rücken braucht tägliche Aufmerksamkeit. Das Twisten im Yoga ist für viele Anfänger mit Unsicherheit verknüpft, da das Gefühl herrscht "zusammengequetscht" zu werden.


Mit jedem neuen Twist entsteht mehr Vertrauen in den eigenen Körper, und irgendwann liegt die grösste Entspannung in einem Twist. Das Gefühl danach fühlt sich wirklich so an als hätte man "den Knoten gelöst". Physisch wie auch mental.


Die meisten Twists finden in der Wirbelsäule statt, und verdrehen unsere Körpermitte in unübliche Winkel, in der wir für ein paar Atemzüge innehalten -  in dieser Zeit passiert so einiges:


Die "Twists" im Yoga sind eine der Asana-Übungen mit den beeindruckendsten Wirkungen für die physische Gesundheit des Körpers. Die meisten Twists finden in der Wirbelsäule statt, und verdrehen unsere Körpermitte in unübliche Winkel, in der wir für ein paar Atemzüge innehalten -  in dieser Zeit passiert so einiges:


- Sie beleben und kräftigen unsere Verdauungsorgane, da diese durch den Twist massiert und stimuliert werden. Die Bauchorgane werden durch den Vorgang der Drehung "ausgepresst" & mit neuem Blut durchspült. Twists gehören zu den Detox-Asana und sollten unbedingt in die eigene Praxis einfliessen, wenn der Körper wieder mal eine Entgiftung nötig hat. 


- Twists mobilisieren und weiten den Brustraum. Der Brustraum wird gedehnt, gleichzeitig fällt das Atmen im ersten Moment schwer, hier ist die Aufgabe die Atmung lang zu ziehen, bis in den Bauchnabel hinein. 


- Durch die Drehbewegung wird der Stoffwechsel der Bandscheiben und des Rückenmarks stimuliert. Dies ist deshalb wichtig, da die Bandscheiben im Verlaufe des Tages austrocknen und sich nicht selbst mit Feuchtigkeit versorgen können, sie gelangen nur durch Dehnung und Bewegung an die Nährstoffe. 


- Sanfte Drehbewegungen lösen Verspannungen im Rücken und wirken gegen Fehlhaltungen. Die Drehhaltung lockert die Wirbelsäulenmuskulatur und die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven. So können sich Spannungen lösen und so auch möglichen Langzeit-Rückenschmerzen entgegengewirkt werden. 


- Auf emotionaler Ebene helfen Twists angestaute, innere Spannungen zu lösen. Im Bauchraum sammeln sich oft viele unterdrückte Gefühle, "das Bauchgefühl". Das Zusammenziehen und anschliessende Freilassen von Raum in einem Rückentwist fühlt sich nach der Ausführung der Asana wie ein Gefühl der Leichtigkeit an. 


Was du bei deiner Home-Practice beachten solltest:

Die Twists sollten immer am Ende einer Practice stattfinden, da so der Körper optimal aufgewärmt ist. Am besten ist es 2-3 Twists kurz vor Savasana zu machen. 


Wenn man in eine Rückendrehung geht, ist es wichtig die Wirbelsäule beim Einatmen zu verlängern, und dann beim Ausatmen in den Twist zu kommen. Hier kann man sich die Wirbelsäule als Handorgel vorstellen, die man zuerst mit Luft füllt, und dann in die gewünschte Richtung dreht. 


Auch zu beachten: Nur so weit in den Twist kommen, wie man dies mit eigener Muskelkraft und Knochenstruktur schafft.


Vorsichtig sein, wenn dich jemand in einen Twist biegen will oder soll. Dafür braucht es sehr gute Körperkenntnisse.


Versuche 3-10 Atemzüge in einer Pose zu halten, und versuche die Atmung tief zu ziehen. "Bellybreathing" ist hier angesagt. Mache nach jeder Drehung eine kurze Gegenbewegung oder lieg auf den Rücken, zieh die Knie zur Brust und schaukle ein wenig hin und her. 


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